Wir sind zurück

Hunde in der Stadt - Gastbeitrag von Julia von miDoggy







Hallo ihr Lieben (falls ihr hier überhaupt noch vorbei schaut...)!

Lange gab es nichts Neues bei uns.... Nach wie vor ist es so, dass ich fast keine Zeit finde hier zu schreiben. Das erste Mal eine 1. Klasse bedeutet viel Arbeit: Vorbereitung und Nachbereitung. Dazu noch drei Stunden pendeln am Tag, Haushalt und den Freund will man auch noch ab und zu sehen. Das ist gerade so mein Leben...
Dennoch möchte ich den Blog ungern ganz aufgeben. Ich werde nun wirklich versuchen wieder mehr Zeit dafür zu finden. Mal sehen ob ich es schaffen werde. Pauline geht es gut, sie genießt das Leben auf dem Land:) Und so kommen wir gleich zum heutigen Thema. Nämlich das schon länger angekündigte Thema  "Hunde in der Stadt".

Der Hund in der Stadt? Passt das? Kommt ein Hund mit den vielen unterschiedlichen Eindrücken zurecht? Viel Lärm, viele Menschen, der Verkehr, wenige Grünflächen... Bedeutet das nicht Stress für Mensch und Hund? Oder ist das alles kein Problem und der Hund ist das geborene Stadttier? Dieser Frage stellen wir uns heute.


Ich freue mich, euch  einen tollen Gastbeitrag präsentieren zu dürfen! Julia von miDoggy hat sich Gedanken zum Thema gemacht. Julia ist eine begeisterte Hundebloggerin und Inhaberin der Hunde-Community miDoggy. Ihre große Leidenschaft ist ihre Windspielhündin Lola, mit der sie durchs Leben düst. Auf ihren beiden Plattformen bekommt ihr strukturierte Informationen zu allen Themen rund um den Hund. Also schaut mal vorbei!


Los gehts:


Wir, das sind die gut drei Jahre alte Windspielhündin Lola, ihr Frauli sowie Herrchen, wohnen in der schönen Weltstadt mit Herz München. Da sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass Lola ein überzeugter Stadthund ist. Dem ist aber nicht ganz so. Wir wohnen an der südlichen Stadtgrenze mit theoretischem Blick auf die Berge und manchmal ist es schon fast dörflicher als auf dem Land mit Feld neben dem Haus, dem Maibaum nicht weit und der Wald ist fußläufig (joggend) zu erreichen. Aber beginnen wir von vorne.

Selbstverständlich haben wir im Welpen- bzw. Junghundalter das komplette Programm der Sozialisation durchgezogen und sind auch mit Lola in die Innenstadt gefahren, natürlich in einer schützenden Tasche, denn damals war die Maus noch etwas kleiner und vor allem leichter. Sie durfte immer mal wieder für etwa fünf Minuten durch die Gegend strawanzen, (natürlich an der Leine), aber wenn es ihr zuviel wurde, kam sie wieder in die Tasche. Die Zeiten, in welchen sie sich außerhalb der Tasche befunden hat, wurden dann step by step verlängert. Damit haben wir Lola wunderbar an die Innenstadt und die vielen Menschen gewöhnt. Wie man es am besten mit einem Labrador macht, kann ich nicht sagen, denn dieser ist vermutlich bereits im Welpenalter zu schwer für die Tasche ;)

Zudem haben wir eine etwas größere Straße in der Nähe, wodurch wir sie sehr gut an den Straßenlärm, die Autos, Motorräder und Fahrradfahrer gewöhnen konnten. Ganz am Anfang noch auf dem Arm und dann mit viel Geduld und Leckerli auf den vier Pfoten. Lola hat das wirklich wunderbar gemeistert, denn für so ein kleines Portionchen mit ungefähr 2 Kilo muss eine befahrene Straße sehr bedrohlich wirken.




Mittlerweile muss ich allerdings sagen, dass Lola wohl eher ein Land- als ein Stadthund geworden ist. Müssen wir mal in die Stadt, erledigen wir das in maximal 2 Stunden, in welchen es sich die Maus zu Hause gemütlich macht. Denn auch wenn Hunde an große Menschenmengen und den Lärm gewöhnt sind, wirklich schön kann es für sie, vor allem für die kleineren Exemplare, nicht sein. Ausser an Sonntagen, da packen wir Lola sehr gerne ein und flanieren durch die eher menschenleere Innenstadt bis hin zum Englischen Garten, das können wir wirklich empfehlen. Ansonsten sind wir eher im Wald oder zusammen mit lieben Hundefreunden auf den grünen Auslaufflächen Münchens unterwegs.

Ich denke, es ist wichtig, dass Hunde, welche in der Stadt leben, mit dem vermehrten Lärm und den Menschenmengen umgehen können. Ob man sie diesem jedoch immer aussetzen muss, bleibt dahin gestellt und kommt auch, wie immer, auf die Hundepersönlichkeit an. Im Zweifel immer auf den Bauch hören.

PS: Diese zwei Tipps für alle “Stadthundebesitzer” kann ich Euch nur ans Herz legen. Zum einen hat der Hundeblog “Isarhunde” für alle Münchner tolle Gassirouten innerhalb der Stadt zusammengestellt (http://www.isarhunde.de/category/isarhunderunden/touren-in-der-stadt/), Und zum anderen finde ich die Stadtführer von Fred&Otto sind sehr empfehlenswert (http://www.fredundotto.de/index.php?mainm=9&id=9&reihe=Stadtf%FChrer+f%FCr+Hunde).





Vielen Dank, liebe Julia, für diesen tollen Beitrag! 

Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen? Teilt sie mit uns! Gerne veröffentliche ich auch eure Erfahrungen, Tipps und Geschichten. Schreibt mir einfach! Ich würde mich sehr freuen! Bis bald!

Kommentare:

  1. Natürlich gucken wir regelmäßig, ob es hier mal wieder etwas Neues gibt, wir sind sehr geduldig!

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    1. Das freut mich sehr :D Ich hoffe, es wird irgendwann mal wieder lebendiger hier!Liebe Grüße!

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Thank you for reading!